SUSANNE ZOTTL 
ARCHITEKTIN   
MIT           
STIEFEL KRAMER
        
DER LEINER ÖFFNET SICH ZUR STADT
STUDIE
MARIAHILFERSTRASSE, 1060 WIEN
E. FISCHER GES.M.B.H.
MONTAGE, LAGEPLAN
2005
DER LEINER ÖFFNET SICH ZUR STADT
STUDY
MARIAHILFERSTRASSE, 1060 VIENNA
E. FISCHER GES.M.B.H.
MONTAGE, PLAN
2005

DER LEINER ÖFFNET SICH ZUR STADT
STUDIE
MARIAHILFERSTRASSE, 1060 WIEN
E. FISCHER GES.M.B.H.
2005
DER LEINER ÖFFNET SICH ZUR STADT
STUDY
MARIAHILFERSTRASSE, 1060 VIENNA
E. FISCHER GES.M.B.H.
2005
SUSANNE ZOTTL             
ARCHITEKTIN MAG.ARCH.     
                          
SUSANNE.ZOTTL@ZOTTLBUDA.AT
ASLANGASSE 10/2/4         
1190 WIEN                 
TELEFON+431 3208838 FAX+9 
                          
MIT                       
STIEFEL KRAMER            
VIENNA ZURICH             
                          

Vorschlag einer Neugestaltung der Fassaden des Möbelhauses Leiner in der Wiener Mariahilferstraße mit folgenden Zielen:
 
FIRMEN-REPRÄSENTATION, PRODUKT-PRÄSENTATION, STADTRÄUMLICHER MEHRWERT
Jeder Eingriff und jede Veränderung soll sowohl für Leiner als auch für den öffentlichen Raum / die Mariahilferstraße eine Verbesserung auf unterschiedlichen Ebenen bringen. Was gut ist für die Stadt ist gut für Leiner und umgekehrt.
  
DAS LEINERGRÜN ALS LOGO
FERNWIRKUNG
An der Gebäudeecke Mariahilferstraße/ Karl Schweighofer - Gasse strahlt neu eine vertikale Lichtinstallation – vom Eingang bis hinauf zur Kuppel – in den Stadtraum aus.

Wir schlagen vor, den Raum über dem Eingang bis hinauf zur Kuppel zu öffnen und mit einer vertikalen Lichtinstallation auszustatten. Von den verschiedenen Verkaufsgeschoßen führen begehbare Stege und Balkone in diesen vertikalen Luftraum. Vom Straßenraum aus gesehen werden Leiner-Kunden, die sich in diesem Lichtraum bewegen, zu Protagonisten der Leiner-Verkaufsinszenierung und bewirken ein markantes und bleibendes Bild im Gedächtnis der Passanten.

Zusätzlich können im Rahmen von Aktionswochen etc. punktuell lichtstarke «Plakate» von innen her auf die vertikalen Fenster projiziert werden. Der «Lichtturm» wirkt als Zeichen der Übersicht und Orientierung – von innen nach außen wie auch umgekehrt.
   
DIE ÖFFNUNG DES VORPLATZES
STADTRÄUMLICHES KONZEPT
Der Bereich des Haupteingangs wird eine großzügige halböffentliche Zone zwischen öffentlichem Raum und Verkaufsfläche. Der hybride, vergrößerte äußere Eingangsbereich wird aus stadträumlicher Perspektive als Vorplatz wahrgenommen, dessen Größe und Ausrichtung im Dialog steht mit den umliegenden Straßenräumen. Für den «Leiner» ist er ein öffentliches Foyer, das sich in den Fussgängerbereich erweitert.
    
DAS VORDACH ALS LEITMOTIV
NAH- UND FERNWIRKUNG
Das neue Vordach verbindet die einzelnen Gebäude miteinander, erweitert das Möbelhaus räumlich in den Straßenraum hinein und leitet die Passanten zu den Eingängen hin.

Ein Vordach, selbst das schmalste, ist ein Erkennungszeichen im Straßenraum. Es ist ein Erkennungsmerkmal, das, anders als ein Firmenschild, in direktem Zusammenhang mit dem Gebäude, mit der Adresse «gelesen» wird. Mit unserem Vorschlag möchten wir das Leiner-Gebäude, das eigentliche Möbelhaus, im Sinne der Firmenrepräsentation selbstbewusster in der Mariahilferstraße etablieren.

Das vorgeschlagene schmale Vordach ist ein kompositorisches Element zwischen den neu gestalteten Sockelfassaden und den darüber liegenden Fassadenbereichen. Zudem fasst es die beiden Gebäude an der Mariahilferstraße trotz unterschiedlicher Erscheinungsformen zu einer Einheit zusammen: Der ganze Gebäudekomplex wird dadurch als Leiner wahrgenommen.

Aus der Fußgänger -Perspektive vermittelt das Vordach als raumbildendes Element zwischen Gehsteig und Verkaufsraum. Gleichzeitig leitet es die Passanten durch seine Dimensionierung und Gestalt zu den verschiedenen Eingängen hin.
     
DIE BEGEHBARE FASSADE ... DIE FASSADE ALS RAUM
NAHWIRKUNG
Die Fassade im Sockelbereich des Leiner wird begehbar – der Außenraum der Mariahilferstraße und der Innenraum des Möbelhauses «verschmelzen» optisch und funktional miteinander.

Die Fassade wird im Bereich der Sockelgeschoße derart verräumlicht (Schwellenbereiche werden partiell hinter die bestehende Fassadenflucht versetzt), dass eine größere Nähe zwischen den Passanten und dem Innenraum des Möbelhauses – und damit zum Leiner - Sortiment – entsteht.

Wir schlagen erkerartige Schaufenster vor: Wer von der Straße in den Erker hinaustritt, tritt gleichzeitig «in den Leiner hinein». Somit sind die Passanten räumlich näher an den Produkten und umgekehrt werden sie von innen gesehen Teil des Auslagen -Präsentationskonzeptes. Die vorgeschlagenen Schaufenster sind plastische begehbare Objekte, wodurch die neue «begehbare Fassade» optisch zu einem Teil des Leiner-Verkaufsraumes wird und gleichzeitig zum erweiterten Straßenraum.

SUSANNE ZOTTL 
ARCHITEKTIN   
MIT           
STIEFEL KRAMER
        
DER LEINER ÖFFNET SICH ZUR STADT
STUDIE
MARIAHILFERSTRASSE, 1060 WIEN
E. FISCHER GES.M.B.H.
SKIZZEN, SCHNITTE, 3D-MODELL
2005
DER LEINER ÖFFNET SICH ZUR STADT
STUDY
MARIAHILFERSTRASSE, 1060 VIENNA
E. FISCHER GES.M.B.H.
SKETCHES, SECTIONS, 3D-MODEL
2005