SUSANNE ZOTTL 
ARCHITEKTIN   
DANIEL KERBLER
              
KHEK
BEBAUUNGSSTUDIE WOHNBAU

1230 WIEN
Privat
KONZEPT
2016
KHEK
development study HOUSING

1230 VIENNA, AUSTRIA
Private
CONCEPT
2016

KHEK
BEBAUUNGSSTUDIE WOHNBAU
1230 WIEN
Privat
2016
development study HOUSING
1230 VIENNA, AUSTRIA
Private
CONCEPT
2016
SUSANNE ZOTTL ARCHITEKTIN  
 MAG.ARCH.M.ARCH.          
                           
 WWW.ZOTTLBUDA.AT          
 MOBIL+43699 13208838      
TELEFON+431 3208838 FAX+9  
ASLANGASSE 10/2/4 1190WIEN 
SUSANNE.ZOTTL@ZOTTLBUDA.AT 

MIT          DANIEL KERBLER
                 MAG.ARCH. 

TEAM GENERALPLANUNG: DAXNER & MERL GMBH (LCC&LCA), REAL ESTATE CONSULTING & DEVELOPMENT GMBH (MARKT- UND FEASIBILITYSTUDIE)

VERTIKALER GARTEN
GEMEINSCHAFTSNUTZUNGEN
IDENTIFIKATION

Als vertikaler Windbrecher entwickelt die begehbare Skulptur den Garten in die Höhe - ähnlich einem Baum - und bietet schattige Sitzplätze - ähnlich einem Baumhaus. Begegnungszonen und Gemeinschaftsnutzungen entwickeln dieses Objekt zu einem identitätsstiftenden Element der Gesamtanlage. Als Erweiterungsfläche einzelner Wohneinheiten erhöht es die Attraktivität der Immobilien.

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Temperaturzonen
Die Gebäude bieten Temperaturzonen an, die nach Bedarf und nach Jahreszeit zusammengezogen oder erweitert werden: „Zwiebelschichten“ bilden eine Außenhaut, die den Übergang zum Außenraum mit einer Luftschicht puffert, der Orientierung und somit dem Sonnenverlauf entsprechend ausgebildet wird und von den Bewohnern individuell adaptiert werden kann.

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DOPPELFASSADE
KLImazone
Filterschicht
Speichermasse im Kern

Eine Doppelfassade - aus innerer und äußerer transluzenter Haut - bildet eine „gemäßigte“ Klima- und Übergangszone rund um die Wohnräume. Anstelle einer wärmegedämmten, dichten und gleichzeitig konstruktiven Fassade mit punktuellen Fensteröffnungen („Lochfassade“) unterstützt die Doppelfassade die natürliche Belichtung der Wohnräume. Dadurch wird neben einer hohen Wohnqualität die energieeffiziente Nutzung des Tageslichtes ermöglicht. Filterebenen (Verdunkelungen, Bepflanzungen) unterstützen eine tages- und jahreszeitabhängige Steuerung. Zentral angeordnete massive Bauteile fungieren als Wärmespeicher und Wärmequelle. Der Einsatz von Lehm im Bereich dieser Elemente reguliert zudem den Feuchtigkeitshaushalt der einzelnen Wohneinheiten.

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ADAPTIERBARE KONFIGURATIONEN
UNTERSCHIEDLICHE RAUMHÖHEN UND VERBINDUNGSMÖGLICHKEITEN

Der Lebenszyklus gebauter Objekte wird, unter anderem, davon beeinflusst, inwieweit diese Struktur auch für zukünftige Nutzungen adaptierbar ist. Ziel dieser Machbarkeitsstudie ist es daher Konfigurationen von Wohnungstypen zu entwickeln, die - in Abhängigkeit von der gegenwärtigen Nachfrage aber auch in Hinblick auf zukünftige Umnutzungen - mit geringem Aufwand verändert werden können.

Das Haus Süd ermöglicht die Errichtung von Wohnungsgrößen zwischen 40 und 120m2 auf je einem Geschoß; das Haus Nord bietet in seinem modularen Prinzip Wohnraum von der Smartwohnung über Maisonetten bis hin zu Wohneinheiten, aus welchen bei zukünftigem Bedarf Einliegerwohnungen ausgegliedert werden können.

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SUSANNE ZOTTL 
ARCHITEKTIN   
DANIEL KERBLER
              
KHEK
BEBAUUNGSSTUDIE WOHNBAU

1230 WIEN
Privat
GRUNDRISS ERDGESCHOSS
2016
























KHEK
development study HOUSING

1230 VIENNA, AUSTRIA
Private
PLAN GROUNDFLOOR
2016

SUSANNE ZOTTL 
ARCHITEKTIN   
DANIEL KERBLER
              
KHEK
BEBAUUNGSSTUDIE WOHNBAU

1230 WIEN
Privat
SCHNITTE HAUS NORD, HAUS SÜD
2016
























KHEK
development study HOUSING

1230 VIENNA, AUSTRIA
Private
SECTIONS BUILDINGS NORTH AND SOUTH
2016

SUSANNE ZOTTL 
ARCHITEKTIN   
DANIEL KERBLER
              
KHEK
BEBAUUNGSSTUDIE WOHNBAU

1230 WIEN
Privat
GRUNDRISSE
DACHGESCHOSS
2. OBERGESCHOSS, 1. OG
2016




















KHEK
development study HOUSING

1230 VIENNA, AUSTRIA
Private
PLANS
ROOFTOP
2ND FLOOR, 3RD FLOOR
2016

SUSANNE ZOTTL 
ARCHITEKTIN   
DANIEL KERBLER
              
KHEK
BEBAUUNGSSTUDIE WOHNBAU

1230 WIEN
Privat
GRUNDRISS ERDGESCHOSS
2016

DOPPELFASSADE
LICHT- UND ENERGIEEINTRAG
WANDSTÄRKE

Die Doppelfassade umschließt als Klimazone mit variierender Tiefe die Wohnräume: Loggien und Speisekammern erweitern die Wohnungen in diesen Bereich hinein; das innerhalb dieser Klimazone angesiedelte Stiegenhaus intensiviert die Funktionsfähigkeit der Doppelfassade mit seinem Luftvolumen.

Der höhere Lichteintrag als bei herkömmlichen Fassadenlösungen im Wohnbau schafft eine hochwertige Wohnqualität. Darüber hinaus wirkt sich die optimale natürliche Belichtung der Aufenthaltsräume auf eine Reduktion der Energiekosten für künstliche Beleuchtung aus.

Der im Winter im Sinne der Verringerung des Heizbedarfs genutzte Energieeintrag über die Fassade wird im Sommer mittels Verschattungselementen abgeblockt.

Durch die offene Gestaltung der Fassade und deren Loslösung von konstruktiven Elementen kann dieser Außenbauteil nutzerspezifischen Anforderungen entsprechend oder in Bezug auf zukünftige Nutzungsänderungen adaptiert werden. Auch dadurch stellt dieser Bauteil ein nachhaltiges Element dar.

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konzept Gebäudetechnik
Grundsatz des gebäude-technischen Konzepts ist es, erneuerbare Energien für die Wärmebereitstellung einzusetzen. In Verbindung mit dem architektonischen Konzept wird ein im Wohnbau neuartiger Zugang zu Themen der Energieeffizienz und der Ressourcenschonung entwickelt. Im Gegensatz zu anderen Ansätzen, die sich auf eine möglichst starke Wärmedämmung der Gebäudehülle konzentrieren, legt das -beispielhaft hier angeführte - System 2SOL den Fokus auf die Minimierung der von außen zugeführten Energie durch eine integrale Gebäudetechnik und ein optimiertes Gesamtsystem. Die Kernelemente des Gesamtsystems 2SOL sind: Hybridkollektor, Erdwärmesonde, Wärmepumpe, integrale Steuerung.

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SPEICHERWÄNDE
Raumbildende Objekte im Innenraum fungieren als tragende Elemente aber auch als Wärmespeicher und Wärmequellen. In ihrer Masse haben sie im Sommer darüber hinaus eine kühlende Funktion und wirken sich positiv auf das Raumklima aus.

Der Einsatz von gestampften Lehmwänden reduziert nicht nur die Temperaturspitzen sondern ebenfalls die Spitzen des Feuchtigkeitsgehaltes der Luft: Das Material hat die Fähigkeit Feuchtigkeit aus der Luft schnell aufzunehmen und wieder abzugeben.

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